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Anbauverein-Verzeichnis — Cannabis Social Clubs finden
VerzeichnisBerlin

Anbauvereine in Berlin

Alle nach § 11 KCanG zugelassenen Anbauvereinigungen in Berlin auf einen Blick — redaktionell unabhängig, ohne Werbung im Verzeichnis.

Editorial-Stadtansicht von Berlin — Anbauvereinigungen-Verzeichnis
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Vereine
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Aufnehmend

In Berlin sind aktuell 11 nach § 11 KCanG genehmigte Anbauvereinigungen gelistet — mehr als in jeder anderen deutschen Stadt nach Hamburg. Die meisten verteilen sich auf Friedrichshain-Kreuzberg, Pankow, Mitte und Neukölln.

Cannabis Social Clubs in Berlin

Berlin gilt seit Inkrafttreten des Konsumcannabisgesetzes als eine der aktivsten Regionen für Anbauvereinigungen in Deutschland. Die Genehmigungspraxis des Landesamts für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) zählt zu den kooperativeren in der Bundesrepublik — Anträge werden in der Regel innerhalb von sechs bis zwölf Monaten beschieden, sofern Satzung, Sicherheitskonzept und Anbauflächen-Nachweise vollständig vorliegen.

Der Stadtstaat Berlin ist sowohl Bundesland als auch Genehmigungsbehörde — das vereinfacht die Verwaltungsketten gegenüber Flächenländern. Die meisten Berliner Vereine arbeiten mit Indoor-Anbauflächen im Stadtgebiet oder im Brandenburger Umland; einzelne kooperieren mit Landwirtschaftsbetrieben für die Outdoor-Komponente.

Welche Bezirke haben aktive CSCs?

Die räumliche Verteilung der genehmigten Vereine konzentriert sich auf das innere Stadtgebiet:

  • Mitte — mehrere kleinere Vereine im Bereich Wedding und Moabit
  • Friedrichshain-Kreuzberg — die stärkste Dichte, getragen von einer aktiven Szene
  • Pankow — Schwerpunkt in Prenzlauer Berg und Weißensee
  • Neukölln — wachsende Vereinslandschaft, auch in Britz und Buckow
  • Charlottenburg-Wilmersdorf — einzelne etablierte Vereine
  • Treptow-Köpenick und Lichtenberg — vereinzelt mit Outdoor-Komponenten

Die vollständige Karte aller Berliner Vereine zeigt Standorte auf Stadt- und PLZ-Ebene — der exakte Vereinssitz bleibt aus Sicherheitsgründen unveröffentlicht.

Wie funktioniert die Mitgliedschaft in Berlin?

Wer Mitglied in einer Berliner Anbauvereinigung werden möchte, muss seit mindestens sechs Monaten ununterbrochen seinen Hauptwohnsitz in Deutschland gemeldet haben — ein Wohnsitz im Berliner Stadtgebiet ist nicht Pflicht. Mitglieder aus Brandenburg, Sachsen-Anhalt oder anderen Bundesländern können aufgenommen werden, müssen aber den Eigenbedarf vor Ort decken.

Die meisten Vereine erheben eine einmalige Aufnahmegebühr zwischen 50 und 250 Euro sowie monatliche Beiträge zwischen 60 und 150 Euro — abhängig von der Bezugsmenge und der Vereinsstruktur. Eine detaillierte Übersicht zu Voraussetzungen und Ablauf findest du in unserem Mitgliedschafts-Guide.

Wartezeiten in Berlin

Die Wartezeit bis zur tatsächlichen Aufnahme variiert stark. Mehrere Berliner Vereine haben aktuell einen Aufnahmestopp verhängt, weil das gesetzliche Mitgliederlimit von 500 Personen erreicht ist. Bei aufnehmenden Vereinen bewegen sich Wartezeiten typischerweise zwischen 3 und 12 Monaten.

Wer dringend Versorgung benötigt — etwa aus medizinischen Gründen — sollte parallel über Telemedizin-Alternativen nachdenken, statt ausschließlich auf einen Vereinsplatz zu warten.

Welche Behörde in Berlin ist zuständig?

Genehmigungen nach § 11 KCanG erteilt in Berlin das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo), Referat II A. Zuständig ist auch die Aufsicht über laufende Vereine, die jährliche Berichterstattung und die Kontrolle der Anbauflächen. Informationen zur aktuellen Antragslage und Bearbeitungszeit veröffentlicht das LAGeSo auf seiner Webseite.

Bei rechtlichen Fragen zur Vereinsgründung oder Mitgliedschaft empfehlen wir den Blick in unsere Rechts-Übersicht sowie bei laufenden Verfahren die Konsultation eines im Cannabisrecht erfahrenen Anwalts.

Berlin bleibt damit der Maßstab für die deutsche CSC-Landschaft — sowohl in der Zahl genehmigter Vereine als auch in der Vielfalt der Vereinsmodelle.

Rechtslage und Berliner Besonderheiten

Berlin ist als Stadtstaat sowohl Bundesland als auch oberste Genehmigungsbehörde — eine Konstellation, die die Verwaltungsketten gegenüber Flächenländern erkennbar verkürzt. Das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) gehörte zu den ersten Behörden, die nach Inkrafttreten des KCanG eine eigene Antragsstruktur veröffentlichten; die frühe Antrags-Welle 2024 führte dazu, dass Berlin heute zu den routiniertesten Genehmigungsbehörden in Deutschland zählt.

Die Stadt pflegt eine eigene Drogenpolitik-Tradition, die sich auch in aktuellen Debatten zeigt — etwa rund um Konsumverbotszonen im Görlitzer Park oder rund um die Frage, wie der gesetzlich vorgeschriebene 100-Meter-Schutzabstand zu Schulen und Jugendeinrichtungen in einer dicht bebauten Innenstadt zuverlässig eingehalten werden kann. Für Vereinsstandorte im Stadtgebiet ist die Schutzabstand-Prüfung deshalb häufig der zeitintensivste Teil des Antragsverfahrens.

Wer sich tiefer in die rechtlichen Grundlagen einlesen möchte, findet eine strukturierte Übersicht in unserem Recht-Pillar sowie eine Aufstellung möglicher Bußgelder bei Verstößen unter KCanG-Bußgelder im Überblick. Berlin gilt im Bundesvergleich weiterhin als Magnet für neue Vereinsgründungen — die Kombination aus etablierter Behördenpraxis und vorhandener Infrastruktur sorgt dafür, dass die Zahl der Anträge tendenziell weiter steigt.

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Häufige Fragen · Berlin

Was du über Anbauvereine in Berlin wissen solltest